Ein Ort voller Hoffnung – Unser Besuch bei Pechpfoten e.V.
Bei unserem Besuch bei Pechpfoten e.V. haben wir einen besonderen Ort und mit Anke Süper eine beeindruckende Frau kennengelernt, die sich mit großem Engagement für den Tierschutz in Wuppertal einsetzt.
Hauptgebäude für das neue Tierheim der Pechpfoten e.V.
Am letzten Wochenende durften wir einen ganz besonderen Ort und
eine beeindruckende Frau kennenlernen: Anke Süper, die Gründerin
und treibende Kraft hinter dem Verein Pechpfoten e.V. Ihr Engagement
für den Tierschutz in Wuppertal ist nicht nur bemerkenswert – es ist
ein echtes Vorbild.
Was sie in den letzten Jahren gemeinsam mit vielen Unterstützer*innen
ehrenamtlich auf die Beine gestellt hat, verdient nicht nur Respekt,
sondern auch öffentliche Anerkennung und Unterstützung.
Bauplan für das Tierheim der Pechpfoten e.V.
In Kooperation mit der Bergischen Diakonie entstand die Idee für
ein Tierheim der besonderen Art: ein großzügiges, parkähnliches
Areal, in dem Tiere artgerecht leben können – und in dem zugleich
Menschen, insbesondere aus benachbarten Wohngruppen der Diakonie,
sinnstiftende Aufgaben und neue Perspektiven finden sollten.
Ein Ort der Begegnung, der Heilung und der Verantwortung – für
Mensch und Tier gleichermaßen.
Das Projekt erhielt ein großes, ursprünglich stark
sanierungsbedürftiges Gebäude auf einem Grundstück der Diakonie.
Anke Süper nahm sich mit unermüdlichem Einsatz der Sanierung an –
mit Unterstützung von Handwerkerinnen, Ehrenamtlichen, Spenderinnen
und großem persönlichen Einsatz. Dass heute aus den einst maroden
Mauern ein Ort voller Leben und Möglichkeiten geworden ist, ist
vor allem ihr Verdienst.
Von links nach rechts: Brigitte Krieger, Cornelia Krieger,
Anke Süper, Karin Eickholz und Lara Vogt
Umso unverständlicher wirkt der radikale Kurswechsel der Diakonie.
Während der frühere Vorstand das Projekt ausdrücklich unterstützte
und die Kooperation sogar vertraglich absicherte, stellte sich die
neue Leitung überraschend quer. Die Zusammenarbeit wurde aufgekündigt,
wichtige Genehmigungen blockiert – mit Begründungen, die für viele
Außenstehende schwer nachvollziehbar sind. Besonders irritierend ist,
dass sich die Haltung der Diakonie innerhalb weniger Jahre vollständig
gewandelt hat – obwohl das Projekt stets transparent geführt und mit
viel Integrität weiterentwickelt wurde.
Dabei ist dieses Tierschutzzentrum mehr als ein Tierheim: Es ist ein
soziales Leuchtturmprojekt. Es zeigt, wie Inklusion, Gemeinsinn und
Nachhaltigkeit in der Praxis gelebt werden können. Und es zeigt, was
möglich ist, wenn Menschen mit Idealismus, Tatkraft und Herzblut etwas
bewegen wollen.
Seitenansicht des Hauptgebäudes für das neue Tierheim
der Pechpfoten e.V.
Gerade deshalb darf dieses Projekt nicht im Verwaltungsdickicht
verschwinden oder an intransparenten Entscheidungen scheitern.
Wir rufen die Bürger*innen Wuppertals und darüber hinaus auf, diesem
Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Es geht hier nicht nur um
Tiere – es geht um Verantwortung, um Zusammenhalt und um die Frage,
welche Werte unsere Gesellschaft leben will.
Wir wünschen uns, dass die Diakonie ihre Entscheidung überdenkt,
dass Klarheit in das Verfahren kommt – und dass Anke Süper und ihr
Team die verdiente Unterstützung bekommen, um dieses Vorzeigeprojekt
zu vollenden.
Wer sich mit dem Anliegen solidarisieren möchte, kann den Verein
direkt unterstützen oder das Gespräch mit politischen Vertreter*innen
und Institutionen suchen. Dieses Projekt gehört nicht hinter
verschlossene Türen – es gehört in die Mitte unserer Stadtgesellschaft.